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Schulchronik

 

Schulgründung im Jahre 1926

 

Das ursprüngliche Schulgebäude, der „Altbau“, wurde 1926 erbaut.
Schulchronik

 

Aus der Geschichte der Grundschule Herringhausen (1951-2001) von Hildegard Münt (gekürzt) „Bewahre, was dir anvertraut“.

Dieser Spruch steht in Stein gemeißelt über der Eingangstür unseres alten Schulgebäudes, wird heute leider durch den Neubau verdeckt.

Der Ortsteil Herringhausen ist schon seit mehr als 100 Jahren eine expandierende Gemeinde, die großen Wert auf die Erziehung und Bildung ihrer Kinder legt. Im Kommunalarchiv der Stadt Herford kann man es nachlesen: die steten Bemühungen und das zähe Ringen der Herringhausener Bürger um gute Lehrer für ihre Kinder, um finanzielle Mittel für die Schule und um ausreichenden und geeigneten Raum für den Unterricht.

So ist die Geschichte unserer Schule eng verknüpft mit einer Geschichte der Um-, Neu- und Erweiterungsbauten. Viele Jahre lief der Unterricht in den Gebäuden Herringhausen West und Ost und die Lehrkräfte pendelten hin und her, »die Damen mit dem Auto, die Herren mit dem Fahrrad« wie die Chronik berichtet. Die Herringhausener Eltern kämpften für einen Schulneubau an der Straße »Auf der Heide«.

Ab dem 01.08.1968 wurde das Gebäude Herringhausen West geschlossen, es wurde nur noch im Schulgebäude Ost unterrichtet. Die Schule hieß von nun an »Grundschule Herringhausen, Evangelische Bekenntnisschule«. Ab dem Kalenderjahr 1977 wurde auf dem Gelände der Schule für die inzwischen 178 Kinder ein Pavillon mit zwei zusätzlichen Klassenräumen aufgestellt. Da wegen des Fehlens einer Turnhalle geordneter Sportunterricht nicht möglich war, liefen die Eltern Sturm gegen den Schulträger. Mit Erfolg!

Am 28.03.1981 wurde die Turnhalle eingeweiht. Mit Ablauf des Schuljahres 1983/84 übernahm Hildegard Münt die Leitung der Grundschule Herringhausen, deren Schülerzahl auf 90 Kinder gesunken war. Doch die Schülerzahlen stiegen in den nächsten Jahren wieder, die Schule wurde durchgängig zweizügig und drohte räumlich aus allen Nähten zu platzen. Eine Mutter sammelte 100 Unterschriften, um der Dringlichkeit ihrer Forderung nach der Errichtung eines Schulneubaus Nachdruck zu verleihen und stellte im September 1992 einen Bürgerantrag an die Stadt Herford. Die Ratsgremien und die Bezirksregierung erkannten das Baubedürfnis 1993 an und das Architekturbüro Trebitz in Herringhausen wurde mit der Planung beauftragt.

Am 09.08.93 konnte mit dem Bau begonnen werden. Schon nach einem Jahr Bauzeit war der Bau bezugsfertig. In den Jahren 2005 bis 2008 wurde die Schule zur Offenen Ganztagsgrundschule um- und ausgebaut und insgesamt modernisiert.

Aktuell besuchen 200 Schülerinnen und Schüler die Grundschule Herringhausen, wovon 142 Kinder in den offenen Ganztag gehen.